ERWIN HYMER Museum feierte Richtfest
Am 8. Juni 2009 feierte das Museum der Erwin Hymer Stiftung im oberschwäbischen Bad Waldsee Richtfest.
Damit präsentiert sich das Museum, das architektonisch einem stilisierten Caravanfenster nachempfunden ist,
schon zwölf Monate vor der offiziellen Eröffnung von aussen als aussergewöhnlicher Blickfang.
Der gesamte Museumskomplex, besteht auf
circa 10.000 Quadratmetern aus zwei Gebäuden und einer sehr attraktiven Aussenfassade. Das kleinere eingeschossige
Gebäude ist circa 75 Meter lang, 50 Meter tief sowie 11 Meter hoch und erhält im Wesentlichen eine Glasaussenhaut
mit hinterleuchteter Profilitverglasung. Das zweite Gebäude ist zweigeschossig, 60 Meter lang und tief sowie circa
19 Meter hoch. Die Nord- und Südfassaden sind komplett verglast, die Ost- und Westseiten glänzen mit einer geprägten
Edelstahlfassade.
Ziel des Museums ist eine permanente "Ausstellung über die Lust des Reisens". Aus seinem Fundus von historischen
Freizeitfahrzeugen wird Erwin Hymer im Museum circa 110 Wohnwagen und Reisemobile ausstellen und so den Besuchern
eine einzigartige Reise durch die Geschichte des mobilen Reisens bieten. Das älteste Exponat wird ein Schäferwagen
aus dem Jahr 1856 sein. Viele weitere Wohnwagen und Reisemobile dokumentieren die historische Entwicklung der
Freizeitfahrzeuge aus dem frühen 20. Jahrhundert (1930) bis in die Gegenwart. Dabei handelt es sich um restaurierte
Unikate aus der ehemaligen DDR und zahlreiche internationale Einzelstücke, die, neben der erfolgreichen Hymer-Geschichte,
auch die historische Entwicklung der gesamten Branche repräsentieren.
Die Exponate werden von stetig wechselnden Themenausstellungen begleitet werden. Diese werden sich mit den einzelnen Entwicklungsstufen und Epochen des
Caravanings hinsichtlich der technischen wie auch der gesellschaftspolitischen Historie beschäftigen.
Darüber hinaus ist das Museum so konzipiert, dass neben einem Cafe und Shop zahlreiche Einrichtungen für Schulungen, Konferenzen und unterschiedlichste
Events vorgesehen sind.
Mit diesem Museum vervollständigt der Caravaning-Pionier Erwin Hymer sein beachtliches Lebenswerk und ermöglicht einer breiten Öffentlichkeit,
die erfolgreiche Geschichte der mobilen Freizeit in einer attraktiven Erlebniswelt nachzuvollziehen.
Vor dem Hintergrund der aktuell sehr schwierigen Marktsituation bekommt dieses Projekt eine ganz besondere Bedeutung.
Denn gemäss dem oft zitierten Motto "Wer die Vergangenheit nicht kennt, der kann die Gegenwart nicht begreifen und die Zukunft
nicht gestalten" wird dieses Museum auch dokumentieren, wie die Branche im Wechsel von guten und weniger guten Zeiten immer wieder
durch unermüdliche Innovationskraft und solides Wirtschaften erfolgreich überlebt hat.
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